Samstag, 24. Januar 2015

"Denn nichts wissen, das hat keine Bedeutung, nichts

wissen wollen auch nicht, aber nichts wissen können, wissen, dass man nichts wissen kann, das ist die Tür, durch die der Frieden in die Seele des Forschers ohne Wissbegierde gelangt. Erst dann



beginnt das wirkliche Dividieren, zweiundzwanzig durch sieben zum Beispiel, erst dann füllen sich die Kladden endlich mit echten Zeichen. Aber ich möchte dazu nichts Sicheres sagen." 
Samuel Beckett Molloy (Suhrkamp, übersetzt von Erich Franzen)

Mittwoch, 7. Januar 2015

Back to Beckett 1: "Glückliche Tage" in Hamburg


Endlich wieder ein Theaterstück von Samuel Beckett auf einer Hamburger Theaterbühne: "Glückliche Tage", die bleib-wo-du-bist-und-stirb-Fabel von Winnie und Willie, in der Inszenierung von Katie Mitchell im Malersaal. Premiere am 12. 2. 2015. Ein Anlass, sich vorher erneut mit dem Stück zu befassen. Wie sich zeigt, bietet die Lektüre eine gute Veranschaulichung des "System Beckett" mit allen Höhen und Tiefen…